HiChi-Hike&Chill

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20 junge Erwachsene, Gemeinschaft, Festen, Wandern, Biwakieren, Spiele spielen und Gott Raum geben – was will man mehr in einem viertägigen Lager?
Zoé Werner,
Unter dem Motto „HiCHi”, also „Hike and Chill”, fand ein viertägiges Lager im Tessin statt. Aufgeteilt in zwei Gruppen starteten wir mit dem Wanderteil in einer 11er-Gruppe. Es wurden zwei unterschiedliche Routen angeboten: eine 3,5-stündige und eine 6-stündige Wanderung. In zwei Gruppen aufgeteilt wanderten wir in der Tessiner Hitze, teilweise im Schatten der Bäume, zu einem Bergsee namens Lago di Sifi. Natürlich durfte ein „Schwumm” zur Abkühlung nicht fehlen. Das wurde ausgiebig gemacht und anschließend wurden die ersten Schlafplätze gesucht. Das beinhaltete, die Blache auszulegen, das Mätteli und den Schlafsack daraufzulegen – fertig. Nachdem sich beide Gruppen abgekühlt hatten, kümmerten wir uns ums Essen. Ein Linsen-Bohnen-Eintopf stärkte alle ausgiebig. Mit einer kleinen Worshipzeit beendeten wir unseren Tag. In einer sternenklaren, aber auch etwas frischen Nacht schliefen wir unter freiem Himmel, bis der Tag wieder hell wurde. Nach dem Frühstück wurde alles wieder zusammengeräumt und wir machten uns als große Gruppe auf den Hinabweg.
Nach drei Stunden Wanderung gingen wir in Richtung Schlucht und aßen dort zu Mittag. Die Abgehärteten unter uns gönnten sich ein Bad. Mit dem Weg zu den Autos schlossen wir den ersten Teil des Lagers ab. Auf der Fahrt zu unserem gemieteten Pfadiheim legten wir einen Einkaufstopp ein, um in den nächsten Lagertagen auch etwas anderes als Linsen zu essen. Im Pfadiheim angekommen, durften wir uns erstmals entspannen. Die Aufgaben wurden spontan verteilt, zum Beispiel das Kochen und Abwaschen. Am Abend und später in der Nacht trafen noch acht weitere junge Erwachsene zur Gruppe hinzu.
Wir starteten somit auch die dreiteilige Inputserie zum Thema „Gott Raum geben”. Dazu gehört jeweils gemeinsamer Lobpreis, ein theologie-fokussierter Theorieteil und ein praxisorientierter Teil.
Nach der geistlichen Zeit ließen wir den Abend mit Karten- und Brettspielen ausklingen.
Den Samstag starteten wir mit Frühstück und anschließender stiller Zeit, die jeder für sich persönlich gestalten konnte. Danach war eine gemütliche Zeit mit Platz für Spiele, kleine Abenteuer und vereinzelte Eidechsenjagden.
Nach dem Mittagessen folgte wieder eine geistliche Zeit mit Worship und Input, in der es darum ging, dass man Gott Raum geben will!
Anschließend machten wir ein Geländespiel, bei dem mit Wasserballons Flaschen getroffen werden mussten. In der Tessiner Hitze verwandelte sich die zweite Spielrunde schnell in eine Wasserschlacht.
Nachdem sich alle frisch geduscht und erholt hatten, begannen die Festvorbereitungen. Da es der 1. August war, mussten einige Kriterien erfüllt werden. Eine Gruppe kochte ein traditionelles Schweizer Essen, eine andere Gruppe bereitete ein Dessert zu, eine weitere Gruppe stellte die Tische bereit und deckte sie und eine weitere Gruppe überlegte sich ein passendes Spiel.
Festlich aßen wir also eine Raclette-Variante mit Bratwurst, Zwiebeln, Eiern und Speck. Danach spielten wir ein Quiz, bei dem es um die Demokratie in der Schweiz ging. Nach dem Spiel sangen wir ganz patriotisch die gesamte Landeshymne und betrachteten den schönen Text. Anstoßen durfte natürlich auch nicht fehlen, weshalb wir das kurz darauf nachholten. Den Abend ließen wir wieder mit Spielen und Gemeinschaft ausklingen.
Am Sonntag gab es nach dem Frühstück die letzte geistliche Zeit des Lagers. Zunächst gab es eine persönliche stille Zeit und abschließend gemeinsamen Worship und einen Input zum Thema „Gott Raum geben kostet uns auch etwas”.
Nachdem alle ihr persönliches Material verräumt hatten, gab es ein Resten-Zmittag. Danach folgte das große Aufräumen und Putzen.
Am vierten Tag verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns in unseren Autogruppen auf den Heimweg.

Wir sind sehr dankbar für die Bewahrung während der Autofahrten, auf der Wanderung und in unserer Gemeinschaft.
HiChi 2026
12.08.2026
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