Hast du auch schon einmal einen Auftrag bekommen, der dir so widerstrebt hat, dass es ewig dauerte, bis du ihn angepackt hast? so ging es unseren Jungschärlern heute auch. Was dieser Auftrag war und wie wir ihn gemeinsam bestritten haben, liest du im folgenden Bericht
Flavia Ernst,
Vor ein paar Monaten versuchte ein böser Sklaventreiber die überrumpelten Jungschärler dazu zu zwingen, für 200 Leute zu kochen. Dieser Auftrag war nicht gerade angenehm, sollten die Jungschärler doch vorher das ganze Besteck zählen, alles Geschirr abwaschen werden und den halben Volg auskaufen! Dabei hatten sie sich so auf einen tollen Jungschimittag gefreut. Im Pfarrhaus hörte man die Kinder maulen und sie wünschten sich, dass dieser Sklaventreiber mit seinem doofen Auftrag sie nie erreicht hätte.
Doch das Glück stand auf der Seite der Kinder. Sie trafen nämlich vor dem Volg auf Mr. J, auch genannt Jona. Dieser war auf der Flucht vor einem Auftrag. Promt nahm er die ganze Jungschar mit sich, und gemeinsam konnten sie von ihren jeweiligen Aufträgen flüchten. Unterwegs erfuhren die Kinder dann, dass Jona vor Gott flüchtete - damit waren dann nicht mer alle einverstanden. Aber sie flüchteten ja „nur“ vor einem menschlichen Auftrag, das ist viel weniger schlimm.
Heute, am Ostersamstag, hatten die Jungschar weniger Glück. Besagter Jona kam nämlich zurück von seiner Flucht und erzählte Ihnen, dass er sich nach einem einschneidenden Ereignis - er wurde von einem Wal verschluckt und von Gott gerettet - doch dazu entschieden hatte, seinen Auftrag auszuführen. Er fragte die Jungschärler, ob sie ihren Auftrag nicht doch auch ausführen würden. So entschieden sich die Kinder dann dazu, trotzdem für eine grosse Menge Leute zu kochen. Zwar waren es nicht 200, aber doch immerhin über 40 Personen. An diesem Samstag fand nämlich der Oster-Boxenstopp-Gottesdienst statt, bei dem sich die Besucher:innen jeweils vorher zum Znacht treffen.
Was kochte man nun aber für so viele Leute? Es sollte Wähen geben und davon nicht eine geringe Menge. Dafür musste man aber zuerst einkaufen gehen. Die Kinder teilten sich auf drei Autos auf und schwärmten aus in Coop und Migros. Dort räumten sie die Regale aus. Über 80 Eier mussten sie kaufen, zum Glück hatten die Läden vor Ostern die Eiervorräte aufgestockt. Zwiebeln, Spinat, Zwetschgen, Äpfel und viele weitere Füllungen wollten die Jungschärler an diesem Mittag produzieren.
Wieder zurück im Pfarrhaus konnte man sich schon bald ans Backen machen. Die Kinder schnippelten, rührten, streuten und belegten die Bleche was das Zeug hielt. Die Organisation war gar nicht so einfach, denn es galt, die Bleche sinnvoll auf die fünf Öfen im Dorf zu verteilen, welche man zuvor reserviert hatte. Danke an dieser Stelle an all die Haushalte, deren (Back-)Türen für uns offen standen! Schon bald stiegen aus unterschiedlichen Ecken in Gächlingen der feine Duft von frischgebackenen Wähen auf. Während noch die letzten Zutaten zu Wähen verarbeitet wurden, begann der Abwasch. Nach getaner Arbeit genossen die Kids das Wetter im Garten der Kommunität Liechtig bei verschiedenen Spielen. Vom vielen Backen wurden die Kids ganz gluschtig auf Wehen. Zum Glück gab es noch einen Zvieri, sonst wäre für den Boxenstopp wohl nicht mehr soviel übrig gewesen.
Gegen Ende des Nachmittags war es Zeit, die Gottesdienstbesucher:innen zu beglücken. Die stolzen Jungschärler trugen die noch warmen Wähen in die Kirche Gächlingen und wurden schon mit hungrigen Augen begrüsst. Damit war der Nachmittag offiziell beendet. Viele der Kinder blieben noch zum Znacht und durften ihre eigenen Kreationen verkosten. Sie bekamen von den Znachtgästen viele Komplimente, die Wähen waren wirklich schmackhaft geworden.
Ob es sich wohl gelohnt hat, den Auftrag doch noch zu erfüllen? Die gefüllten Mägen und leeren Bleche sagen: Definitiv.
Doch das Glück stand auf der Seite der Kinder. Sie trafen nämlich vor dem Volg auf Mr. J, auch genannt Jona. Dieser war auf der Flucht vor einem Auftrag. Promt nahm er die ganze Jungschar mit sich, und gemeinsam konnten sie von ihren jeweiligen Aufträgen flüchten. Unterwegs erfuhren die Kinder dann, dass Jona vor Gott flüchtete - damit waren dann nicht mer alle einverstanden. Aber sie flüchteten ja „nur“ vor einem menschlichen Auftrag, das ist viel weniger schlimm.
Heute, am Ostersamstag, hatten die Jungschar weniger Glück. Besagter Jona kam nämlich zurück von seiner Flucht und erzählte Ihnen, dass er sich nach einem einschneidenden Ereignis - er wurde von einem Wal verschluckt und von Gott gerettet - doch dazu entschieden hatte, seinen Auftrag auszuführen. Er fragte die Jungschärler, ob sie ihren Auftrag nicht doch auch ausführen würden. So entschieden sich die Kinder dann dazu, trotzdem für eine grosse Menge Leute zu kochen. Zwar waren es nicht 200, aber doch immerhin über 40 Personen. An diesem Samstag fand nämlich der Oster-Boxenstopp-Gottesdienst statt, bei dem sich die Besucher:innen jeweils vorher zum Znacht treffen.
Was kochte man nun aber für so viele Leute? Es sollte Wähen geben und davon nicht eine geringe Menge. Dafür musste man aber zuerst einkaufen gehen. Die Kinder teilten sich auf drei Autos auf und schwärmten aus in Coop und Migros. Dort räumten sie die Regale aus. Über 80 Eier mussten sie kaufen, zum Glück hatten die Läden vor Ostern die Eiervorräte aufgestockt. Zwiebeln, Spinat, Zwetschgen, Äpfel und viele weitere Füllungen wollten die Jungschärler an diesem Mittag produzieren.
Wieder zurück im Pfarrhaus konnte man sich schon bald ans Backen machen. Die Kinder schnippelten, rührten, streuten und belegten die Bleche was das Zeug hielt. Die Organisation war gar nicht so einfach, denn es galt, die Bleche sinnvoll auf die fünf Öfen im Dorf zu verteilen, welche man zuvor reserviert hatte. Danke an dieser Stelle an all die Haushalte, deren (Back-)Türen für uns offen standen! Schon bald stiegen aus unterschiedlichen Ecken in Gächlingen der feine Duft von frischgebackenen Wähen auf. Während noch die letzten Zutaten zu Wähen verarbeitet wurden, begann der Abwasch. Nach getaner Arbeit genossen die Kids das Wetter im Garten der Kommunität Liechtig bei verschiedenen Spielen. Vom vielen Backen wurden die Kids ganz gluschtig auf Wehen. Zum Glück gab es noch einen Zvieri, sonst wäre für den Boxenstopp wohl nicht mehr soviel übrig gewesen.
Gegen Ende des Nachmittags war es Zeit, die Gottesdienstbesucher:innen zu beglücken. Die stolzen Jungschärler trugen die noch warmen Wähen in die Kirche Gächlingen und wurden schon mit hungrigen Augen begrüsst. Damit war der Nachmittag offiziell beendet. Viele der Kinder blieben noch zum Znacht und durften ihre eigenen Kreationen verkosten. Sie bekamen von den Znachtgästen viele Komplimente, die Wähen waren wirklich schmackhaft geworden.
Ob es sich wohl gelohnt hat, den Auftrag doch noch zu erfüllen? Die gefüllten Mägen und leeren Bleche sagen: Definitiv.
